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Die Historie

Der Autor: Dr. phil. Lothar Tyb‘l, Jahrgang 1937, wohnhaft in
Berlin, Teupitzchronist, publizierte mehrere Bücher, etwa 40
Broschüren und über 300 Artikel zur Stadtgeschichte von
Teupitz.
Die Geschichte .des Gästehauses Teupitz wurde auf Anregung
des Betreibers Stefan Rackmann verfasst und hier erstmals der
Öffentlichkeit vorgestellt. Sie basiert auf den am Schluss
aufgeführten Quellen, sowie den Recherchen und dem privaten
Teupitzarchiv des Autors. Besonderer Dank für die Hilfe bei
den Recherchen gilt Monika Winkler, Thilo Boss und Michae

Lutz.
Gestaltung Autor
Deckblatt Stadtwappen und Postkarte, Archiv Autor
Rückseite Fotos der Ziegnerstiftung, Autor
Redaktionsschluss 5. April 2019
Druck Kopier 24 Berlin
Herausgeber Selbstverlag
Die Schrift ist einschließlich aller ihrer Teile urheberrechtlich
geschützt. Vervielfältigungen jeder Art oder Einspeicherungen
in elektronische Systeme sind ohne Zustimmung des Autors
unzulässig.
© Alle Rechte vorbehalten. Lothar Tyb’l. 2019

 

 

Das im Kohlgarten, am Ostufer des Teupitzer Sees und
verkehrsgünstig gelegene, ca. 20.000m² große Grundstück mit
Badestelle und Bootssteg gehört zu den Kleinoden in der
Hauptstadt des Schenkenländchens. Seine Bebauung mit einem
über 100-jährigen Landhaus und mehreren Bungalows bietet ca.
30-50 Personen gleichzeitig hervorragende Urlaubs- und Erho-
lungsmöglichkeiten.
Der Kohlgarten verdankt seinen Namen der Funktion, die dieses
Terrain im Mittelalter für das Teupitzer Schloss hatte. Von einer
baulichen Nutzung blieb das schlosseigene Terrain über Jahr-
hunderte verschont.
Heute ist er ein begehrtes Wohn- und Erholungsgebiet der mär-
kischen Kleinstadt Teupitz. Deren urkundliche Erwähnung ist
bereits 1307 datiert; ihr wurde um 1437 von den Schenken von
Landsberg als deren Residenzstadt und Zentrum ihres Herr-
schaftsgebiets das Stadtrecht zugesprochen. 1927 beschlossen
die Stadtväter ein Wappen und den Namenszusatz „am See“.
Seit 1992 ist sie Sitz des Amtes Schenkenländchen.
Nur 1904-1909 wurde in der Bucht des Kohlgartens, unweit des
Ufers des heutigen Gästehauses, eine Anlegestelle für Fracht-
kähne und von dort ein Damm durch die Wiesen für eine
Schmalspurbahn zu der Kalksandsteinfabrik an der Bahnhof-
straße gebaut. Diese Bauwerke dienten der Errichtung der
Landesirrenanstalt, die 1908 eröffnet werden konnte. Bis auf
Reste des Damms südlich des Kohlgartenwegs sind die Spuren
dieser Nutzung verschwunden und kaum jemand erinnert sich ihrer.

 

1927 wurde diese Halbinsel der Stadt zugeeignet. Die Weimarer
Republik hatte gesetzlich die Auflösung der Rittergüter verfügt,
darunter des seit 1812 neben der Stadt bestehenden, rechtlich
selbständigen Gutsbezirks „Teupitzer Schloss“.
Auf der Grundlage eines städtischen Bebauungsplanes wurde der
Kohlgarten 1928-1931 ein begehrtes Siedlungsgebiet; einzelne
Wohnhäuser und vorrangig Wochenendhäuser entstanden.
Namhafte Persönlichkeiten wie der Luftpionier Prof. Johann
Schütte (1931), die Journalistin Margret Boveri (1936) und der
Betreiber des Titania-Palastes Hugo Lemke (1937) suchten hier
Ruhe und Erholung.
In der DDR, für die das „Datschenwesen“ nahezu charakte-
ristisch wurde, setzte sich diese Entwicklung fort. Der
Schriftsteller und Präsident der Akademie der Künste Willi
Bredel (1955), der Buchenwaldhäftling und Kommandeur des
Wachregiments Generalmajor Heinz Gronau (1971), das
Mitglied des Nationalkomitees Freies Deutschland und Vizeprä-

sident des Nationalrats der Nationalen Front Gerhard Dengler
(um 1960) hatten im Kohlgarten ein Wochenenddomizil.
Mit dem Beitritt der DDR zur BRD am 3. Oktober 1990 voll-
zogen sich hier wie überall vielgestaltige Eigentumswechsel, das
Erlöschen der staatlichen Verwaltung von Grundstücken, Rück-
übertragungen, Verkäufe und Käufe, deren Konsequenzen wohl
noch immer nicht ausgestanden sind. Im Unterschied zu vielen
verbalen Urteilen werfen diese Eigentumsveränderungen ein
richtiges Licht auf das Wesen des Beitrittsprozesses.

 

Nach über 15-jährigen Auseinandersetzungen wurde 2017
endlich ein neuer Bebauungs- und Erschließungsplan für den
Kohlgarten rechtskräftig, der den Kohlgarten in ein attraktives
Wohngebiet verwandelt mit Anschluss an das öffentliche
Straßen-, Abwasser- und Wassernetz. Die Realisierung dieses
umfangreichen und kostspieligen Vorhabens hat begonnen; es
wird Schritt für Schritt und nicht ohne weitere Konflikte Gestalt
annehmen. Bereits 2002 war der erste Entwurf des Bebauungs-

planes zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung im Amtsblatt
veröffentlicht worden.

 

Verkehrsmäßig ist das Gästehaus in mehrfacher Hinsicht
günstig gelegen.
Zum einen ermöglicht die stille Uferfront das An- und
Ablegen Boote verschiedener Klassen. Über die Teupitzer
Wasserstraße gelangt man von hier bis nach Prieros, von
dort nordwärts der Dahme folgend nach ca. 65 km bis in
die Bundeshauptstadt Berlin. Es handelt sich hierbei um

eine seit dem Mittelalter genutzte Verbindung, die 1749 auf
Weisung des Preußischen Königshauses reguliert und aus-
gebaut wurde und bis ins 20. Jahrhundert hinein für den
Lastschiffsverkehr nach Berlin eine bedeutsame Rolle
spielte. Ihre schmalste Stelle mit 5,1m Breite befindet sich
in Groß Köris an der denkmalgeschützten Zugbrücke.

 

1874 nutzte Theodor Fontane diesen Wasserweg für eine
Fahrt vom Köpenicker Schloss nach Teupitz. Seine zwei-
tägige Segelreise hat er in dem 28-seitigen Buchkapitel „An
Bord der Sphinx“ in den „Wanderungen durch die Mark
Brandenburg“ ausführlich geschildert.
Seinen wirtschaftlichen Rang hat dieser Wasserweg durch
die Eisenbahn, das Straßennetz und die Autobahn verloren,
nicht aber die Aura der schönsten, seit Fontane in der
Literatur immer wieder gepriesenen Verbindung vom
Schenkenländchen bis nach Berlin.

Vor allem die ca. 18 km lange Strecke von Teupitz bis
Prieros durch 10 verschiedene Seen und ihre Verbindungs-
kanäle ist von beeindruckender Schönheit.

 

Zum anderen ist das Gästehaus auch auf dem Landweg mit
dem Auto gut zu erreichen.
Von der Autobahn A13 Berlin nach Dresden gelangt man über
die Ausfahrten Groß Köris oder Teupitz in ca. 3-4 km auf
asphaltierten Straßen bis zum Objekt. Der Autobahnanschluss
wurde Mitte der 1930er Jahre geschaffen.
Die Bahnhofstraße, an der das Gästehaus angrenzt, wurde
1896 als Teil der ca. 10 km langen Kreischaussee zwischen
Teupitz, Schwerin, Klein Köris bis zur Einmündung in die
Bundesstraße 179 von Königs Wusterhausen nach Märkisch
Buchholz ausgebaut. Gegenwärtig ringt die Stadt mit den Kreis-
und Landesbehörden, diese Straße durchgängig zu sanieren, was
die Zufahrt zum Gästehaus weiter erleichtern würde.
Das Gästehaus liegt am Kohlgartenweg – der jüngsten
Errungenschaft von Teupitz, ausgebaut 2018/2019.

 

2018 wurde mit beträchtlichem finanziellem Aufwand ein Rad-
weg von Teupitz nach Schwerin zum Teil über den See gebaut.
Seine Fertigstellung machte das Gästehaus für Radwanderer
anziehender, zumal der Radwegeausbau im Schenkenländchen
auf der Agenda des Amtes und des Touristenvereins steht.
Schließlich können Gäste und Urlauber auch mit der Eisenbahn
anreisen. Der Bahnhof in Groß Köris an der 1867 in Betrieb
genommenen Strecke von Berlin nach Cottbus/Görlitz wurde
1897 eröffnet und war damals der wichtigste Ausgangspunkt der
Sommerfrischler für Wanderungen und Erholungsaufenthalte im
Schenkenländchen.
Durch die Modernisierung dieser Eisenbahnlinie im vergangenen
Jahrzehnt hat er wieder an Anziehungskraft gewonnen. Aus
unverständlichen Gründen wurde der 1907 nach Petition der

Stadt Teupitz ministeriell verfügte Bahnhofsname „Teupitz
/Groß Köris“ nach Abschluss der Modernisierung 2003 auf
Groß Köris reduziert, ohne dass die Stadt Widerspruch einlegte.

 

2. Nutzung als privater Wohnsitz 1902-1951
2.1 Landhaus des Max Heintze um 1902
Nach den Bauakten im Archiv des Landkreises Dahme-
Spreewald in Luckau wurde das heutige Gästehaus als privat
genutztes Landhaus im Jahre 1902 errichtet. Die damit verbundenen
individuellen Motive und Absichten des Malermeisters und
Bauherrn Max Heintze, dessen Lebenslauf und der Erwerb des
Grundstücke konnten bisher nicht recherchiert werden.

 

Viele Elemente an dem über 100 Jahre alten und oft umgebauten
Haus künden noch heute von dem Bestreben der Bauherren, ein
attraktives Eigenheim zu errichten. Das gesamte Ensemble
verrät den Einfluss des Jugendstils an der Wende des 19. zum 20.
Jahrhundert auf die Architekten.
Der Zeitpunkt der Errichtung der Villa ist nicht überraschend.
Nachdem die Blütezeit von Teupitz als Residenzstadt en
miniature der Schenken von Landsberg 1717 durch den Verkauf
des Schlosses an das preußische Könighaus beendet war, begann
erst 200 Jahre später, um 1900, sein beachtlicher Aufschwung als
Naherholungsgebiet und Fremdenverkehrsstadt. Es wurde zum
Ziel des Berliner Fahrgastschiffsverkehrs, zum Mekka Berliner
und Brandenburger Rudervereine und beliebter Ort von
Sommerfrischlern, die den See und die Wälder zur Erholung

aufsuchten.

 

Infolge des forcierten industriellen und städtischen Aufschwungs
entwickelte sich in Deutschland eine zunehmende Bewegung:
hinaus in die Natur, in die ländlichen Regionen. In jenen Jahren
begann auch die Ansiedlung von begüterten Städtern rings um
den Teupitzer See, die allerdings erst in den „goldenen“ 1920er
Jahren richtig an Fahrt gewinnen sollte.
Die natürlichen Eigenschaften, Lage und Größe des Grund-
stücks an der Ecke Bahnhofstraße/Kohlgartenweg zogen 1902
verständlicher Weise Interessenten für die Errichtung eines
ansehnlichen Landwohnsitzes an.
Blick auf den See von dem ansteigenden Ufergrundstück. Foto 2019
So war es auch mit anderen Arealen am Seeufer, deren Nutzung
Stadtgeschichte schrieb: 1896 die Eröffnung der Seegaststätte

„Tornow’s Idyll“ am Westufer, 1899 die Errichtung des 300-
Personen fassenden Saales der Fontane-Gaststätte „Zum
goldenen Stern“ am städtischen Ufer, 1902 die Einweihung des
„Seebads Kleine Mühle“ am Südufer und 1860-1910 der erneute
Aufschwung des 1790 abgerissenen Teupitzer Schlosses unter
Baron von Parpart zum anerkannten Rittergut.
Die lange Friedenszeit von 1871-1914, die stürmische Ent-
wicklung der kapitalistischen Wirtschaft nach Erreichen der
deutschen Einheit 1871, die Frankreich abgezwungenen Kriegs-

kredite und die Kolonialgewinne lagen diesen scheinbar rein
lokalen Vorgängen zugrunde. In Teupitz wurden, beginnend mit
Bauplänen von 1904-1908, die „Irrenanstalt“ und das dazu-
gehörige „Wärterdorf“, sowie 1910 die Lindenstraße mit Post-
amt, Schule und Hotel errichtet.


2.2 Eigentumswechsel, Um- und Anbauten 1911-1929
Charakteristisch für dieses Haus wurden häufige Eigentümer-
wechsel. 1911 erwarb es der Friedenauer Architekt E. Mengden.

 

Dem Eigentümer Mengden folgten Georg Speyer (1920),
Hellmut Korn (1921), Alfred Eger (1922) und die Geschwister
Buchholz (1925-1928)
Die individuellen Schicksale der Eigentümer und ihrer Familien
sind verblasst und kaum noch zu recherchieren, doch ihre gesell-
schaftlichen Umstände sind nachzuvollziehen. Die Jahrhundert-
katastrophe des Ersten Weltkrieges 1914-1918 und seine Folgen
sowie die Hyperinflation 1923 hatten tiefgreifende Wirkungen
für das individuelle Schicksal von Millionen Menschen. Eigen-
tumwechsel sind in solchen Umbrüchen nichts Besonderes und
häufig mit bitteren Niederlagen verknüpft, mitunter auch mit
glücklichen Gewinnen.
1922/23 wird Alfred Eger Eigentümer des Grundstücks und
stellt ebenfalls einen Bauantrag für weitreichenden An- und

Umbauten, die vom Bauamt Teupitz bestätigt werden.

 

Doch schon 1925 erscheinen die Geschwister Buchholz als
Eigentümer, möglicherweise hatte sich der Bauherr Alfred Eger
mit Krediten übernommen und ist infolge der Inflation
gescheitert.
Die folgende Geschichte hat Monika Winkler, Heilpraktikerin in
Berlin (West) im Gedächtnis, eine Tochter der in den Akten als
Miteigentümerin genannten Gisela Buchholz. Ihre Mutter, 1913
in Danzig geboren, gehörte zu den Geschwistern Buchholz und
lebte als junges Mädchen ca. 1925 bis 1929 in dem Haus.

Deren Vater, Arthur Buchholz, ein Börsenmakler und
Getreidegroßhändler, hätte sich von seiner Frau und den
Kindern getrennt und das Grundstück erworben, um seine
verlassenen Kinder abzusichern. Mitte der 1920er Jahre wäre
beabsichtigt gewesen, eine Entenzucht auf dem Grundstück zu

betreiben und entsprechende Anbauten vorgenommen worden.
Doch der neue Ehemann der verlassenen Frau Buchholz, der
Kaufmann Hermann Fiedler, im Adressbuch von 1927 als
Besitzer des Grundstücks aufgeführt, wäre straffällig geworden,
hätte die Entenzucht verscherbelt und sei wegen Autoschiebe-
reien in den „Knast“ gewandert.
Ihr scheint, dass mit dieser mündlich überlieferten Familien-
geschichte und mit den verheerenden Umständen der Weltwirt-
schaftskrise 1928/29 der erneute Weiterverkauf des Grund-
stücks verbunden sei, was die Grundbuchakten bestätigen.
Jedenfalls wird im Adressbuch von 1931 unter der damaligen
Anschrift Bahnhofstraße 9 schon der Fabrikant Alfred Tauscher

als Eigentümer genannt.

 

1.1 Privatgrundstück des Alfred Tauscher 1929-1965
Aus Unterlagen im Archiv der Gemeinde Groß Köris, die Jutta
Spigalski zur Verfügung stellte, geht hervor, dass Alfred
Tauscher am 5. Juli 1888 in Chemnitz (in der DDR Karl-Marx-
Stadt) geboren ist. Nach mündlichen Überlieferungen von Alfred
Schultze und Günter Andrack, zwei Teupitzer Bürgern, sei er ein
Berliner Metallwarenfabrikant gewesen, der das Haus an der
Bahnhofstraße 9 mit seiner Ehefrau und seinen Schwiegereltern
als ständigen Wohnsitz genutzt hätte. Der Teupitzer Achim
Stahr wäre sein Hausmeister gewesen.
Aus der Nazizeit ist über Alfred Tauscher wenig überliefert.
1940/41 erwarb er im Rahmen eines größeren Zwangsver-
steigerungsverfahren vor dem Amtsgericht Mittenwalde gegen
die einstigen jüdischen Eigentümer des Schlosses Teupitz Paul
Hamburger/Max Neubelt den Uferstreifen von 601 m² (heute
Flurstück 49) hinzu.
Nicht bekannt ist, wie er sich verhielt, als die SA das
Nachbargrundstück, ein jüdisches Kurheim im Kohlgarten Nr. 3,

1937 attackierte, der Eigentümer mit einem diffamierenden
Schild um den Hals durch Teupitz geführt, von einem Berliner
Gericht wegen „Rassenschande“ (der Beschäftigung „arischer“
Mädchen) verurteilt und gezwungen wurde, das Grundstück zu
verkaufen.
Während des Krieges und unmittelbar nach Kriegende wurde
das Grundstück von Alfred Tauscher intensiv für den Obstbau
und landwirtschaftlich genutzt, um die eigene Ernährung zu
sichern. Einen kommerziell betriebenen Obstanbau hat es wohl
nicht gegeben. Von der Bodenreform nach dem 8. Mai 1945 war
das Grundstück nicht betroffen und die Eigentümerschaft Alfred
Tauschers wurde 1946 vom Bodenkulturamt bestätigt

 

Eine besondere Episode aus den ersten Monaten nach der
Besetzung von Teupitz durch die Rote Armee am 27. April 1945
soll hier Erwähnung finden. Sie kam dem Autor erstmals zu
Gehör in Erzählungen der bereits genannten Alfred Schultze
und Günter Andrack und in einem Gespräch mit Heinz Boche,
ebenfalls aus Teupitz.
1945 nutzte eine im Kohlgarten Nr. 3 eingezogene
NKWD-Dienststelle (sowjetisches Innenministerium und Ge
heimpolizei) wahrscheinlich auch das Gebäude und den Keller
der „Villa Tauscher“, wie im Volksmund das Gebäude im
Kohlgarten Nr. 1 damals genannt wurde, nach der Besetzung
kurzzeitig für die von ihr geleiteten Entnazifizierungsverfahren.
Aufgaben dieser Art wurden nach einer Niederschrift von Hans
Sußmann, der 1945 vom sowjetischen Kommandanten einge
setzte Teupitzer Bürgermeister, nicht von der Kommandantur
gelöst, sondern von diesen speziellen Organen.
Ausgangspunkt der Verhöre waren zum einen die sowjetischen
Erfahrungen mit der bestialischen deutschen Kriegsführung, die
u. a. im „Halber Kessel“ eingeschlossene Truppenteile selbst
Ende April 1945 nicht kapitulieren ließ, was noch ca. 60
deutschen Soldaten das Leben kostete und eine der versprengten
SS-oder Polizei-Einheiten veranlasste, noch wenige Tage vor der
Besetzung von Teupitz 10-12 gefangene Rotarmisten im Garten
des „Schenk von Landsberg“ hinterrücks zu ermorden
Vorgang, für den zunächst die Einwohnerschaft unter Verdacht
geriet. Zum anderen waren das die im Potsdamer Abkommen
Monaten nach der
Besetzung von Teupitz durch die Rote Armee am 27. April 1945
Sie kam dem Autor erstmals zu
Alfred Schultze
und in einem Gespräch mit Heinz Boche,
1945 nutzte eine im Kohlgarten Nr. 3 eingezogene
lle (sowjetisches Innenministerium und Ge-
auch das Gebäude und den Keller
der „Villa Tauscher“, wie im Volksmund das Gebäude im
nach der Besetzung
nazifizierungsverfahren.
nach einer Niederschrift von Hans
1945 vom sowjetischen Kommandanten einge-

setzte Teupitzer Bürgermeister, nicht von der Kommandantur
gelöst, sondern von diesen speziellen Organen.
Ausgangspunkt der Verhöre waren zum einen die sowjetischen
Erfahrungen mit der bestialischen deutschen Kriegsführung, die
u. a. im „Halber Kessel“ eingeschlossene Truppenteile selbst
Ende April 1945 nicht kapitulieren ließ, was noch ca. 60.000
deutschen Soldaten das Leben kostete und eine der versprengten
SS-oder Polizei-Einheiten veranlasste, noch wenige Tage vor der
Besetzung von Teupitz 10-12 gefangene Rotarmisten im Garten
des „Schenk von Landsberg“ hinterrücks zu ermorden, ein
Vorgang, für den zunächst die Einwohnerschaft unter Verdacht
geriet. Zum anderen waren das die im Potsdamer Abkommen

am 2. August 1945 von den alliierten Siegermächten beschlos-
senen strikten Richtlinien zur Entnazifizierung, die u.a. vorsahen,
Kriegsverbrecher, einflussreiche Nazis „und alle anderen Personen,
die für die Besetzung und ihre Ziele gefährlich sind, sind zu verhaften und
zu internieren.“
Das auf dieser Grundlage ausgestaltete Besatzungsrecht schloss
ein, dass von dem in Teupitz eingesetzten sowjetischen
Kommandanten und den von ihm befohlenen deutschen
kommunalen Verwaltungen und Bürgermeistern Listen von
Nazis angefertigt und der NKWD-Dienststelle vorgelegt werden
mussten, auf deren Grundlage die Verhaftungen, Verhöre und
Internierungen erfolgten. Auf dieser Grundlage wurden von
eingesetzten deutschen Behörden auch die Vermögenszuwächse
in der Nazizeit überprüft und Enteignungen entschieden. In
Teupitz betrafen sie z. B. das Schloss von SS-Obersturmführer
Drabsch und das Sommergrundstück von Arno Breker auf dem
Egsdorfer Horst. Die Akten zur Enteignung sind im Unter-
schied zu den Internierungsakten im Brandenburgischen
Landeshauptarchiv vorhanden und konnten auch vom Autor
ausgewertet werden.
Der Neuendorfer Gastwirtssohn W.T. berichteten dem Autor

dass z.B. sechs kleinere Funktionäre und Mitglieder der NSDAP
aus der Ortschaft Neuendorf sich dort oder im Kohlgarten Nr. 3
zu Verhören einzufinden hatten. Fünf von ihnen wurden in
Internierungslager eingewiesen und kehrten nicht mehr zurück.
Sein Vater, M.T., Gastwirt, NSDAP-Mitglied, ab Ende 1944
Soldat und Fahrer eines Sanitätsautos in der Wehrmacht, 1945
aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen, musste sich

ebenfalls dort einfinden.

 

Seine geringe Nazi-Belastung, seine englischen Entlassungs-
papiere und seine erfolgreiche Unterweisung der ihn verhören-
den Geheimdienstoffiziere im Schießen auf gerade vorbei-
fliegende Enten sicherten wohl seine überraschende Rückkehr
zur Familie nach dem Verhör mit der Auflage, über alles
Schweigen zu bewahren. Ähnliche Berichte liegen dem Autor
von dem Halber Bürger M.S. vor.
Über die nach Entnazifizierungsverfahren erfolgte Internierung
wurde von der Besatzungsmacht ein Tabu verhängt, sodass bis
heute auch in den vorgenannten Fällen konkrete Einsichten und
abschließende öffentliche Beurteilungen fehlen. Für etwa ein
Viertel der Insassen dieser Internierungslager endete die Haft mit
Tod wegen Hunger, Kälte oder Krankheit. Auf dem Wald-
friedhof Halbe wird seit 1990 auch an im Lager Ketschendorf

verstorbene Häftlinge erinnert.

 

Die Aktivitäten Alfred Tauschers nach dem Krieg sind bekannt
und von dem Groß Köriser Ortschronisten Friedmar John auf
der Grundlage mündlicher Überlieferungen und Gemeindeakten

festgehalten worden.

 

Alfred Tauscher erwarb schon 1947 eine alte, verlassene Werk-
halle auf dem Gelände unmittelbar in der Nähe des Bahnhofs
Groß Köris, auf dem heute ein Penny-Markt steht. Durch Um-
und Ausbau entstand dort eine Kinohalle, die dem Bauherrn eine
neue Existenz nach dem Kriege sicherte. Unterstützt vom
Bürgermeister der Gemeinde und mit Hilfe Jugendlicher und
aktiver Einwohner gelang das Bauvorhaben trotz der damals
schwierig zu erlangenden Baumaterialien.
Mit der Kinohalle wurde auf dem Vorplatz ein begrünter
Vorplatz gestaltet. In großen Lettern stand am Gebäude der
Name „Lichtspielhaus“, als am 10. August 1948 die Spielgeneh-
migung erteilt wurde. Es war damals das erste Kino in der
Region, hatte eine Kapazität von 200 Plätzen und erfreute sich
großer Beliebtheit, besonders bei der Jugend. Mit der
Ausbreitung des Fernsehens ließ das Interesse am Kino nach; es
wurde Ende der 1970er Jahre geschlossen und 1992/93

abgerissen.

 

Alfred Tauscher zog aus Arbeits-und Altersgründen zu Beginn
der 1950er Jahre nach dem Tod seiner Frau nach Groß Köris.
Durch Vermittlung von Günter Heider, dem Verwaltungsleiter
des Charité-Heims im nahen Egsdorf, kam zunächst 1951 ein
Pacht- und 1965, nach dem Tode Alfred Tauschers, ein
rechtsgültiger, auch nach 1990 nicht angefochtener Kaufvertrag
mit den Tauscher-Erben aus Karl-Marx-Stadt für die Villa mit
der Berliner Charité zustande. Wie in der DDR gesetzlich
geregelt, wurde das Grundstück in Volkseigentum überführt und
der Rechtsträgerschaft der staatlichen Berliner Krankenhaus-und
Forschungseinrichtung der Humboldt-Universität übergeben.


2. Öffentliche Nutzung seit 1951
2.1 Erholungseinrichtung der Berliner Charité 1951-1994

 

Das Landhaus wurde 1951 zunächst gepachtet und 1965 gekauft
als ein Teilobjekt der insgesamt 4 Ferieneinrichtungen der

Berliner Charité in Teupitz. Das Hauptheim „Clara Zetkin“ und
zwei weitere Nebenstätten, ein Kinderferienlager in einer alten
Villa, dem „Egsdorfer Schloss“, wie es im Volksmund genannt
wurde und eine Bungalowsiedlung am „Schimmelbusch“
befanden sich in Egsdorf.
Von Egsdorf aus wurde nunmehr auch das Landhaus verwaltet
und praktisch betreut. Zunächst standen durch Rekonstruktion
und Renovierung des Haupt-und Gartengebäudes ca. 25-30,
Ferienplätze zur Verfügung. Die schon 1968 angedachte
extensive Erweiterung durch ein neues Haus mit ca. 30 Plätzen
scheiterte an der fehlenden Investitionssumme von ca. 650 TM.
In den ersten Jahren wurde nach Aussagen von Waltraut Heider
in der Küche des Hauses noch gekocht. Doch nach dem Tod der
Köchin Erna Simon Mitte der 1950er Jahre, der Schwiegermutter
des Verwaltungsleiters des „Clara Zetkins“ Heims Günter Hei-
der, erfolgte die Essenversorgung der Hausgäste von Egsdorf
aus, so auch die gärtnerische und handwerkliche Betreuung,
Werterhaltung und Sanierung. 2-3 Frauen waren direkt im
Objekt tätig und sorgten für die Sauberkeit der Räume und der

Objekt tätig und sorgten für die Sauberkeit der Räume und der
Wäsche.
Alle Mitarbeiter des Heims waren bei der Charité angestellt, so
wie es in der Regel bei allen Betriebsferienheimen in der DDR
üblich war. Die anfallenden Arbeiten wurden von diesem
Personal erledigt; ein „Outsourcing“ (Auslagerung), wie es sich
nach 1990 für solche Tätigkeiten durchsetzen sollte, gab es so
gut wie nicht. Die Sorgen und Nöte mit Reparaturen und
Umbauten waren und blieben allerdings ein ständiger Begleiter
der Heimleitung und ihrer Mitarbeiter. Nach dem „Beitritt“ sind
fast alle diese Betriebsferienheime, die keineswegs eine „DDR-
sozialistische“ Erfindung waren, wenn auch von ihr favorisiert,

dem Gewinnstreben der Konzerne und Betriebe und dem
Individual-Tourismus zum Opfer gefallen.
Zunächst verfolgte die Charité 1951 die Absicht, das Landhaus
als „Schwesternheim“ zu nutzen. Alfred Schultze und seine Frau
erinnerten sich, dass eine Schwester „Anna“ dort Wohnrecht bis
zu ihrem Lebensende erhielt. Als geachtete Operationsschwester
hatte sie dem bedeutenden Chirurgen und politisch umstrittenen
Wissenschaftler Prof. Ferdinand Sauerbruch, Leiter der Chirur-
gischen Klinik der Berliner Charité 1928-1949, zur Seite

gestanden.

 

Doch bald setzte sich die Konzeption durch, das Objekt für
Schulungs- und Tagungszwecke, als Erholungs- und Urlaubs-
heim, für Wochenend- und Kuraufenthalte der Mitarbeiter der
Charité zu nutzen. Dafür wurde die Bettenkapazität durch den
Bau von 5 Doppelbungalows im Jahre 1977/78 auf ca. 50 Plätze

erweitert und musste der Gemüsegarten weichen.

 

Nach dem „Mauerbau“ 1961 entstanden in Teupitz zahlreiche
solcher „Bungalowsiedlungen“, Campingplätze, Datschenan-
siedlungen auf den Inseln, sowie Kleingartenanlagen in Neuen-
dorf und Egsdorf, die allesamt eine DDR-typische Art des
Urlaubs-und Erholungswesens manifestierten.
Nach dem „Beitritt“ verschwanden diese Einrichtungen
überwiegend. Die bisherige Nutzung der 4 Charité-Objekte in
Teupitz lief nach und nach aus. Die Bungalowsiedlung und das
Kinderferienlager verfielen, Das Hauptobjekt, das nach dem
„Beitritt“ den Alteigentümern rückübertragen wurde, ist nach
einer Zwischennutzung von diesen seit 2015 wenigstens als
Flüchtlingsheim zeitweilig an die Arbeiterwohlfahrt verpachtet
worden.
Da das Teupitzer Objekt an der Bahnhofstraße durch rechts-
gültigen Kaufvertrag „Volkseigentum“ geworden war und von
einer Berliner Institution als Rechtsträger genutzt wurde, kam es

nach den Regeln des Vermögenszuordnungsgesetzes auf der
Grundlage des Einigungsvertrages 1995 in das Verwaltungs-
vermögen des Landes Berlin nicht der Kommune Teupitz, auch
mit Zustimmung der Stadt, vertreten durch den Amtsdirektor R.
Oncken. Die Kommune hätte sich das Objekt natürlich ge-
wünscht, aber nur eine generelle Aufwertung der kommunalen
Selbstverwaltung im Rechtssystem der Bundesrepublik würde
das auch ermöglicht haben.
Zunächst erhielt die Senatsverwaltung für Jugend und Familie
die Bewirtschaftungsrechte. Von ihr wurde das Teupitzer
Grundstück am 1. Januar 1994 zunächst für 20 Jahre an die
„Ziegnerstiftung“ verpachtet.


2.2 Bildungs- und Freizeitstätte der Universalstiftung

 

Helmut Ziegner 1994-2012

 

Die Stiftung war 1957 von Helmut Ziegner mit Unterstützung
der Stadt Berlin (West) zur Förderung der Resozialisierung
Strafgefangener, besonders Jugendlicher, gegründet worden und
hatte im Laufe der Jahrzehnte in etwa 30 Berliner Einrichtungen
umfangreiche Erfahrungen zur beruflichen Weiterbildung und
Wiedereingliederung sammeln können.
Finanziell existiert die Stiftung durch Zuschüsse des Landes,
durch Tagessätze der Bezirksämter, selbst erwirtschaftete Mittel,
Nutzungsentgelte der Bewohner sowie Spenden, vor allem von
der Klassenlotterie Berlins.
Im Rahmen der vielgestaltigen Tätigkeitsfelder der Stiftung
erhielt das Teupitzer Objekt mit seinen ca. 40-50 Übernach-
tungsmöglichkeiten die Funktion einer „Bildungs-und Freizeit-
stätte“, verbunden mit der Auflage, die entstehenden Kosten für
den Erhalt des Objekts zu übernehmen. So wurde nach 1990 der
Anschluss an die öffentlichen Gas-, Wasser- und Abwassernetze
realisiert und damit eine qualitativere Betreuung der Gäste
möglich. Das Haus diente der Durchführung von Tagungen,
Seminaren, Schulungen, sozialpädagogischer Gruppenarbeit

sowie der Erholung und Freizeitgestaltung.

Durch Eigenleistung mit den Auszubildenden und Lehrgangs-
teilnehmern wurden von der Universalstiftung umfangreiche
Renovierungs-und Sanierungsmaßnahmen am Haus, an den
Bungalows und im Garten durchgeführt.
Zum Verwaltungsleiter war noch der Egsdorfer Michael Lutz
verpflichtet, der seit 1985 als Mitarbeiter im Charitéheim tätig
gewesen war und den Übergang des Hauses in dessen veränderte
Funktion bis Ende 1993 sachkundig vollziehen konnte.

 

Als Serviceleistungen für Bildungsveranstaltungen wurden gut
ausgestattete Seminarräume angeboten, für den Sport und die
Freizeit Ruder- und Schlauchboote, Kanus und Surfbretter,
Fahrräder, Tischtennisplatten und kleine Ballspielfelder, zur
Übernachtung Doppel-, Dreibett- und Zweibettzimmer, zur
Essenversorgung wahlweise eine Voll- oder Teilverpflegung. In
den Sommermonaten war die Stätte gewöhnlich sehr gefragt und
von den Nutzern geschätzt.
Die hohen Erschließungskosten, die durch den Anschluss an das
öffentliche Gas-, Wasser-und Abwassernetz, den Radweg an der
Bahnhofstraße und den Ausbau des Kohlgartenwegs entstanden
bzw. zu erwarten waren, veranlassten die Ziegnerstiftung, den

Pachtvertrag 2011 zu beenden.

 

Quellen/Literatur (Auswahl)
1. Lothar Tyb’l, Teupitz am See – ein Schatz in der Mark
Brandenburg. Historischer Stadtführer, Buch, 2006
2. Lothar Tyb’l, Der Bürgermeister und Burgherr von
Teupitz, Broschüre 2003/2013
3. Lothar Tyb’l, Die drei Teupitzer Mühlen, Broschüre
2009, zum Charitéheim in Egsdorf, Archiv Autor
4. Lothar Tyb’l, Das Kinderheim in Egsdorf –
Jugendpsychiatrische Abteilung Egsdorf/b. Teupitz der
Charité, Broschüre 2008, Archiv Autor
5. Hans Sußmann, Die Liquidierung der Führungsgremien
der NSDAP, der SS und SA, unveröffentlichter Bericht
1974, Kopie Archiv Autor
6. Karl Bittel, Das Potsdamer Abkommen und andere
Dokumente, Kongress-Verlag Berlin, 1959
7. Amtsblatt für das Amt Schenkenländchen 14.11.2002,
Archiv Autor
8. Teupitz, Karte 1928, Kartenarchiv Staatsbibliothek,
Sign. X 34980, Kopie Archiv Autor
9. Adreßbuch für Königs Wusterhausen, Teupitz, Halbe

und Nachbarorte , 1931, Kopie Archiv Autor
10. Adreßbuch des Kreises Teltow, 1927, Kopie Archiv
Autor
11. Friedmar John, Groß Köris, Eine Materialsammlung,
2012, Kopie Archiv Autor
12. Universalstiftung Helmut Ziegner. Ein Berliner Angebot
zur berufliche Bildung und Wiedereingliederung,
Broschüre Auflage 1986 / 9/1999
13. Universalstiftung Helmut Ziegner. Bildungsstätte

Teupitz, Flyer 2002/2007
14. Zeitzeugengespräche

Monika Winkler, Berlin, 17.1.2019, 21.1.2019, 11.2.2019
Werner Tornow, Kiekebusch, 17.1.2019
Michael Lutz, Egsdorf, 6.2. 2007 3.2. und 7.2. 2019,
Waltraud Heider , Schwerin, 8.2. 2007, 17.1.2019
Alfred Schultze, Teupitz, 7.1.2005, 1.8. 2007,
und Frau, 3.2.2019
Günter Andrack, Teupitz, 7.2.2007
Heinz Boche, Teupitz, 15.2.2005
Jutta Spigalski, Groß Köris, 28 1..u.29.1.2019
Stefan Rackmann, Halbe, 31.1.2019
Thilo Boss, Berliner Senat (22.3. und 29.3.2019)
15. Archive
1. Grundbuchamt KönigsWusterhausen /Wildau,
Grundbuchblatt 1335 Teupitz Kohlgarten 1
2. Auskünfte Stadtgüter Berlin GmbH (Frau Krech),
Akten zum Gästehaus in Teupitz
3. Auskünfte Senat Berlin, Abt. Finanzen
(Herr Wellbrock, Thilo Boss),Grundbuch-Vollmacht,
Grundbuch 1929-1995, Zuordnungsbescheid 1995

4. BLHA Potsdam-Golm
Grundbuchblatt Teupitz 410 , 1922-1929
5. Archiv der Humboldt-Universität,
Akten aus dem Bestand des Verwaltungsdirektors
der Charité zu den Ferieneinrichtungen in
Egsdorf/Teupitz: Signaturen 0320/27; 0320/45;
0320/83; 211; 220;
6. Archiv Landkreis Dahme Spreewald,
Bestand A-4 Stadt Teupitz, Signatur 584,
Bauakten zum Grundstück Alfred Tauscher
7. Ortsarchiv Groß Köris, Akten zu Alfred Tauscher
16. Fotos, sofern nicht extra ausgewiesen, Autor

 

 

Historiein den 60ern